Aniko.
Designerin und Denkerin.
Aniko ist mit drei Muttersprachen aufgewachsen:
Deutsch, Ungarisch und Französisch.
Drei Kulturen.
Drei Mentalitäten.
Drei Arten, die Welt zu betrachten.
Früh wurde ihr klar:
Je nach Blickwinkel entsteht ein anderes Bild.
Die Strukturen darunter bleiben.
Diese Art zu sehen ist ihr geblieben.
Sie interessiert sich für Zusammenhang,
für Proportion, Form
und für die Frage, wie einzelne Elemente miteinander wirken.
Skulptur und Malerei kamen früh hinzu.
Dann Architektur an der TU Wien.
Aniko wollte mit ihrer Arbeit die Realität nie verlassen.
Im Gegenteil.
Sie wollte immer neue Möglichkeiten in das Leben bringen.
Für sie müssen Ideen im Alltag bestehen.
In Bewegung.
Am Körper.
Sie entwickelt, was im Leben besteht.
Ihr Weg führte sie nach Paris
in die anspruchsvollsten Ausbildungsstätten der französischen Modewelt.
Dort lernte sie,
wie aus Idee, Konstruktion, Schnitt und Material ein Kleidungsstück entsteht.
In der Haute Couture wurde Präzision zum Maßstab ihrer Arbeit.
Konstruktion. Form. Fall. Material.
Drei Jahrzehnte arbeitete Aniko mit Frauen in ihrem Atelier in Wien.
Mit ihren Proportionen.
Mit ihren Formen.
Mit ihren Rollen.
Mit ihrem Leben.
Dabei erkannte sie:
Kleidung wirkt nie für sich allein.
Sie steht immer in Beziehung.
Zum Menschen.
Zur Garderobe.
Zum Alltag.
Zur Wirkung einer Frau.
Aus dieser Erfahrung entstand Eternal.
Eine Methode, mit der Frauen ihre eigene visuelle Sprache entwickeln und führen können.
Drei Jahrzehnte Couture. Übersetzt in das Leben.